
Donnerstag, 10. Juli 2025 | 09.45-10.25
Silke Birgitta Gahleitner und Angela Marquardt | Berlin/Mecklenburg-Vorpommern (D)
BEZIEHUNGSGESTALTUNG IM RAHMEN DER PSYCHOSOZIALEN TRAUMAARBEIT
Erfahrungsorientierte und professionelle Perspektiven
Das Entsetzen über die Auswirkungen insbesondere schwerer traumatischer Erschütterungen führt oftmals zu einer Zentrierung auf die Schäden und Verletzungen. Dabei wird häufig übersehen, dass traumatisierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit ihrem Leben auch weiterhin zurechtkommen müssen und dass dies vielen unter großen Leistungen und Anstrengungen auch gelingt. Richtet man den Fokus der Aufmerksamkeit daher allein auf die Symptomatik, so ignoriert man diese Überlebenskraft. Vor allem aber erschwert diese pathologiezentrierte Sichtweise, Möglichkeiten aufzufinden, die eine konstruktive Bewältigung unterstützen. Passfähige Unterstützung der Betroffenen im Prozess der Bewältigung ist vor allem abhängig von einer authentischen, emotional tragfähigen, von Nähe geprägten und dennoch fachlich reflexiven Beziehungsgestaltung. Was also können Sie als Fachkraft tun, damit dies gelingt? Der Vortrag vereint wissenschaftliche und erfahrungsorientierte Perspektiven zu dieser Frage.
Bilder: Silke Birgitta Gahleitner (oben), Angela Marquardt (unten)
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